Hier finden sie unsere Tierschutztiere
unsere Fundtiere
der Gattung Pseudemys
der Gattung Trachemys
weiterer Gattungen
Abgabe von Fundtieren
Sichtung einer Wasserschildkröte in einem Gewässer
kleine Fundtierstatistik
unsere Vermittlungstiere
der Gattung Pseudemys
der Gattung Trachemys, derzeit auch externe Vermittlungen
weiterer Gattungen
Tiere die für die Gruppengründung gesucht werden
Gründung von Gruppen (Diese Seite entsteht in kürze)
Bereits vermittelte Tiere
Tierschutzrelevante Fälle (Diese Rubrik muss leider in kürze ausgebaut werden)
Vermittlung - Winterstarre - Urlaub
Zahlen und Fakten
An den Bundesminister
unsere Fundtiere der Gattung Trachemys
Unsere Fundtiere der Gattung Pseudemys
Unsere Fundtiere anderer Gattungen
Abgabe von Fundtieren:
Wenn sie eine Wasserschildkröte gefunden haben können sie diese zu uns bringen solange wir Plätze Frei haben. Da die meisten Wasserschildkröten in Deutschland nicht längere Zeit im Freiland überdauern können wird ihnen das Tier dankbar sein!
In diesem Fall rufen sie uns an oder schreiben sie eine E-Mail
0176/70316173 - [email protected]
Die Aufnahme von Fundtieren ist für den Finder kostenlos. Wir benötigen ihre Daten für eine Fundtiermeldung bei der Behörde
Sichtung einer Wasserschildkröte in einem Gewässer
Wenn sie eine Wasserschildkröte in einem Teich oder Fluss gesehen, vielleicht sogar Photographiert haben und gerne etwas tun würden gibt es eine Möglichkeit! Meistens kommt man leider nicht an das Tier heran um es zu retten. Sie können es aber im Internet bei der Mission "turtle Spotter" der Auffangstation für Reptilien München e.V. melden. Die Daten über verwilderte Wasserschildkröten werden wissenschaftlich genutzt um Probleme mit Exoten zu erfassen und um die Politik auf diese aufmerksam zu machen. Danke für ihre Unterstützung :-)
kleine Fundtierstatistik 2018
es wurden drei Landschildkröten vermisst, davon konnten zwei Tiere Besitzern zugeordnet werden.
Es wurden fünf Wasserschildkröten vermisst, davon konnten drei Tiere Besitzern zugeordnet werden.
bei den aufgeführten Fällen führte ein Zeitungsartikel, Aushänge in der Umgebung des Fundortes und das Befragen der Bewohner umliegender Gebäude zum Erfolg.
Ein Tier entfernte sich innerhalb eines Tages über 500m von seinem zu Hause!
unterm strich:
Es lohnt sich nach seinem entlaufenen Tier zu fahnden oder den Besitzer eines Fundtieres zu suchen!
5 von 8 Tieren wurden zurück vermittelt = 60%
nicht immer legen Schildkröten am Tag nur kleine strecken von 50 bis 80m zurück!
Tipp:
Ein Fundtier, das der Besitzer mit einer Telefonnummer gekennzeichnet hat findet leichter nach Hause!
Tipp: Leben sie an einer Kreisgrenze ist es sinnvoll auch im Nachbarkreis nach den Tieren zu fahnden.
Unsere Vermittlungstiere der Gattung Pseudemys
Derzeit haben wir in der Vermittlung:
Eine Gruppe Pseudemys concinna concinna aus einem Männchen und zwei Weibchen. die Tiere wiegen ca 1Kg
Eine Männliche Pseudemys concinna concinna. Gewicht 850g.
Eine weibliche Pseudemys Peninsularis. Gewicht 1100g.
unsere Vermittlungstiere Gattung Trachemys
Rotwangenschildkröten (Trachemys scripta elegans) sind häufige Fundtiere, daher gibt es immer wieder Tiere die ein zuhause suchen. Weil sie im Artenschutzanhang B eingetragen sind werden diese Tiere von den Behörden in der Regel mit einem Überlassungsvertrag in ihren Besitz gegeben. Das Bedeutet, dass dieses nachdem sie es aus der Station abgeholt haben nicht ihr Eigentum ist. Der Eigentümer bleibt die für das Tier zuständige Behörde. Sie Pflegen das Tier in Zukunft im Auftrag der Behörde. Leider wird dies von Interessenten oft als Nachteil empfunden. Der Vorteil ist jedoch bei Tieren, die so alt werden wie Schildkröten, dass das Tier vom Besitzer an den Eigentümer zurück gegeben werden kann, wenn der Besitzer keine Möglichkeit mehr hat das Tier zu halten.
Gelbwangenschildkröten (Trachemys scripta scripta) und Cumberlandschildkröten (Trachemys scripta troostii) sowie deren Mischlinge:
zwei Gruppen aus je einem Männchen und zwei Weibchen. Eine Gruppe unter 500g und eine Gruppe unter 300g
Drei Männchen. Zwei die 1Kg wiegen und eins das 600g wiegt.
Zwei weibliche Tiere ca. 1kg
Tipp: Mischlinge sollte man erstmal halten wie Gelbwangenschildkröten, weil diese eine wärmeres Klima benötigen.
Externe Vermittlung:
Um Tiere für eine Gruppe zusammen zu finden arbeiten wir mit anderen Tierheimen und Privathaltern zusammen, die Tiere abgeben möchten. Das heißt, das wir nicht alle Tiere vor Ort haben die zur Vermittlung stehen. Bei Interesse können wir jedoch Gruppen zusammen stellen oder Kontakte her stellen.
Trachemysgruppen:
Gruppen von Tieren, die von Art, Größe und Geschlecht (Alter oft unbekannt) zueinander passen stellen wir bei Interesse aus Tieren vor Ort und externen Tieren zusammen.
Derzeit haben wir vor Ort drei Gruppen mit noch recht kleinen Tieren.
Gruppen aus größeren Tieren können zusammengestellt werden.
Vermittlung - Winterstarre - Urlaub
Haupzeit für die Vermittlung ist von April bis September
Wer genau weiß was er möchte kann aber im Spätwinter oder zeitigem Frühjahr schon Anfragen.
Tipp: Frühlingsbeginn ist am 20.März!
Von Oktober bis März befinden sich viele Tiere in der Winterstarre oder machen eine Phase der verminderten Aktivität. Dies ist keine gute Zeit für Umzugsstress. Bitte haben sie Verständnis!
Das Bild zeigt wie ich im Winter auf einem zu gefrorenen See die Schildkrötenfreie Zeit im Jahr genieße.
Bereits vermittelte Tiere
eine Gruppe Gelbwangenschildkröten, Trachemys scripta scripta
eine Gruppe Rotwangenschildkröten, Trachemys scripta elegans
eine Gruppe Cumberlandschildkröten, Trachemys scripta troostii
Viele einzeltiere der Gattung Trachemys
eine Moschusschildkröte, Sternotherus odoratus
eine Klappschildkröte, Kinosternon cruentatum
zwei Schnappschildkröten, Chelydra Serpentina
unter anderen...
...und ich hoffe es geht allen in ihrem neuen zu Hause so gut wie dieser weiblichen Gelbwangenschildkröte von 3,2 Kilo beim Sonnenbaden. Sie heißt Penny und hat zuvor wie viele ihrer Artgenossen in einem zu kleinen Aquarium gelebt.
Tierschutzrelevante Fälle
Hier werden in kürze Fälle dokumentiert, die durchaus Tierschutzrelevant sind und die Notwendigkeit unterstreichen sollen das Exoten in Sach- und Fachkundige Hände gehören, und nicht jeder ein solches Tier erwerben können sollte.
Eddi wurde als Moschusschildkröte auf einem Kleinanzeigenportal erworben. Er wurde Anfang April in einem für Moschusschildkröten vorbildlichen Gartenteich untergebracht. Der Besitzer brauchte 10 Tage um auf die Idee zu kommen "hier stimmt etwas nicht". Diesem Gedanken verdankt Eddi, dass er heute noch lebt. Der Besitzer sendete mir Bilder zur Artbestimmung und es stellte sich heraus, das Eddi eine kinosternon cruentatum, eine südamerikanische Klappschildkröte mit Lungenentzündung ist. Diese Art kann aufgrund ihres Verbreitungsgebiestes nicht mit Temperaturen unter 20°C umgehen. Heute lebt Eddi in einem geräumigen verkrauteten Aquarium mit Sonneninsel und Landplatz zum flanieren.
Tipp: Artbestimmung rettet Leben!
Zahlen und Fakten
Wir sind eine kleine private Station, die derzeit ungefähr 20 Plätze hat. Mit 17 Tieren sind wir derzeit gut belegt. Ein Ausbau ist räumlich möglich. Es ist aber bei der Bundesregierung zu bemängeln das ein solcher nötig ist!
Wir versuchen den Tieren ein minimales Wasservolumen von 300L Wasser pro Kilo Körpergewicht zur Verfügung zu stellen. Wobei die Größe der Behälter 200L nicht unterschreiten sollte. Dauerhaftes Ziel ist in Zukunft bis zu 600L zu verwirklichen. derzeit stehen 5300L zur Verfügung in denen 18 Kilo Wasserschildkröte untergebracht werden können.
Von einer guten Wasserqualität und einer artgerechten Fütterung in Verbindung mit Sonnenlicht im Freiland sollen in Zukunft alle Tiere profitieren. Durch Mangelhafte Haltung chronisch erkrankte Tiere nutzen diese Bedingungen zur Genesung.
Bei der Vermittlung orientieren wir uns an den Schweizer Leitlinien. Für eine Dauerhafte Unterbringung sollten 1000L pro Kilo Körpergewicht zur Verfügung stehen. Bei großen mikrobiologisch stabilen und bepflanzten Teichen darf es bei der Gruppenhaltung etwas weniger sein. Es ist bei der Bundesregierung zu bemängeln, dass die Leitlinien in Deutschland veraltet sind!
Filterpumpen müssen zum Erhalt der Mikrobiologie und damit der Klärfunktion 24h am Tag durchlaufen. Licht und Heizstrom werden aber über den Tag benötigt und Jahreszeitlich angepasst. Daher haben wir uns für das Mietmodell einer Solaranlage entschieden.
Wasser ist kostbar! Der Wasserwechsel erfolgt derzeit hauptsächlich aus Leitungswasser, da das Oberflächenwasser zu viele Nähr- und Trübstoffe enthält. In Zukunft sollen an dieser Stelle vier IBC Container mit je 1000L die Wasserkosten reduzieren, indem sie Regenwasser speichern. Dieses kann nach Bedarf verwendet werden....
Diese Auffangstation muss privat finanziert werden
Bisher bezuschusst das Land kaum aufnehmende Stellen für Exoten. Daher freuen wir uns über Sach- und Geldspenden, sowie über Tier-, Leuchtmittel- und Futtermittelpatenschaften. Wir nehmen eine Aufnahme- und eine Abgabegebühr von 50€ und wir nehmen Vorbesitzer in die Pflicht. Tierarztkosten zur Behandlung akuter Erkrankungen, die bei Aufnahme bestehen sollen vom Vorbesitzer übernommen werden, sofern dieser zahlungsfähig ist. Chronische Erkrankungen können in vielen Fällen nur durch artgerechte Haltung behandelt werden. Fundtiere werden bisher umsonst aufgenommen.
Wir fordern vom Bundesministerium mindestens eine Vergütung für Fundtiere und beschlagnahmte Tiere, die am tatsächlichen Aufwand inklusive Arbeitszeit bemessen ist! Denn auch wir werden mal von unserer Rente leben müssen.
Wir Fordern ein Artenschutzzentrum, das die praktische Umsetzung des Tierschutzgesetzes im Bereich Exoten als Hobbytier möglich macht!
In diesem werden verschiedene Fachrichtungen kompetent vereint. Tierärzte, Zootierpfleger und Verwaltungsfachangestellte, Raumpfleger u.a. Berufsgruppen werden benötigt. Reptilienfans, die sich engagieren wollen könnten sinnvoll in das Projekt eingebunden werden. Wir fordern eine Sachkunde für Reptilienhalter vor Haltungsbeginn, bzw. Bezug der Tiere aus dem Handel! Hierzu werden Zoopädagogen benötigt! Zoofachgeschäfte sollten in Bezug auf eine Tiergerechte Vermarktung und Unterbringung beim Verbraucher stärker in die Pflicht genommen werden. Die Frage ist auch, ob wirklich jede auch noch so ausgefallene Art einen Platz in einem deutschen Wohnzimmer finden muss? Wir persönlich beantworte diese Frage mit "nein"! Wir bitten das Bundesministerium den Handel mit Exoten sinnvoll ein zu schränken.
Infos unter www.tier-artenschutzzentrumnrw.de
Denn Tierschützer würden ihr Privatvermögen gerne einsetzen um echten Tier-, Arten- und Umweltschutz zu betreiben. Der Erhalt von Lebensräumen, die Nachzucht bedrohter Tierarten und Auswilderungsprojekte (es ist langfristig nur in dieser Reihenfolge sinnvoll) benötigen eigentlich die Finanziellen Mittel, die der Exotenkonsum verschlingt. An dieser Stelle möchte ich das Tierleid in diesem Bereich, das es zu verhindern gilt deutlich herausstellen.
Wir suchen Sachspenden, die dürfen gerne auch gebraucht sein:
Große Aussenfilter für den Innenbereich (bevorzugt E-Heim, vorhanden E-Heim professional)
Teichfilter und Pumpen (bevorzugt Systeme mit UVC klärer, Vorhanden Oasis Biopress Sets)
Vorschaltgeräte, Fassung, Lampenschirm und Kabel für das Betreiben von Metalldampflampen
Heizstäbe für Wasservolumen ab 200L, Heizstäbe für Quarantäne und Krankenstation 100L
zwei IBC Container mit 1000L Fassungsvolumen
Eine gute gebrauchte Kamera zum Zweck der Dokumentation
Wie könnte eine Dauerhafte Finanzierung unserer Tierschutzarbeit aussehen?
Auf Dauer ist eine Auffangstation für Exoten, die von Bund und Ländern zu Fordern ist wichtig!
Bis dahin ist eine Vereinsgründung sinnvoll.
Mitglieder könnten Aufgaben wie Tiertransporte oder Haltungskontrollen durchführen.
Mitglieder mit PC Erfahrung könnten: Wie jeder sehen kann ist Hilfe bei der Gestaltung von Webseiten nötig :-) Auch bebilderte Texte müssen ausgearbeitet werden.
Handwerklich begabte Mitglieder könnten im Teichbau mit Teichtechnik aktiv werden und ihre Erfahrung an zukünftige interessierte Wasserschildkrötenhalter weiter geben.
Was würden wir mit Geldspenden machen?
Mit Geldspenden würden wir die Haltung für unsere Dauergäste, die Pseudemyden professionell ausbauen. Und dieser Gattung 12 Plätze für adulte Tiere reservieren. Wir könnten Tierarztrechnungen, Strom und Wasser leichter bewältigen.
Für einen Tierpfleger im Bereich Zoo wären feste finanzielle Mittel notwendig.
Patenschaften:
Leuchtmittel für UVC klärer und UVA/B Metalldampflampen müssen Jährlich gewechselt werden. Sie kosten zwischen 9 und 35€. Deshalb könnten wir nach Leuchtmittelpaten suchen.
Hygiene ist wichtig! Paten für Filtermedien würden einen qm Filtermedium für durchschnittlich 20€ kaufen
Wer die Unterbringung und Pflege eines Tieres bezuschussen möchte könnte dies mit jedem Betrag tun.
Ein realistischer Vorschlag: Jährliche Kotprobe 18€
Pauschalen: Futter 10€, Strom 12€, Wasser 10€
Gesamtbetrag 50€ im Jahr
Den Paten würden wir versichern:
Halter die ihr Tier abgeben müssen unterstützen durch die Aufnahmegebühr von 50€ die Unterbringung ihres Tieres. Interessenten tragen durch die Vermittlungsgebühr von 50€ zur Deckung der Kosten bei. 150€ pro Tier für ein Jahr sind für Unterbringung und Pflege im Hobbybereich mindestens von Nöten.
Die Arbeitszeit bleibt bei dieser Rechnung dann leider unberücksichtigt. Man könnte eine niedrige Pauschale bei 200€ im Jahr ansetzen. Diese sollte vom Staat finanziert werden!
Insgesamt stünden dann 350€ pro Tier zur Verfügung, vorausgesetzt es bleibt ein Jahr und ist kein Fundtier!
Von der Tötung von aufgefundenen Wasserschildkröten durch Kommunen hören wir immer wieder. Das Vorgehen dieser Kommunen ist auf das schärfste zu kritisieren, solange sie den Verkauf von Wasserschildkröten und die Aufnahme von Haltungen zu lässt. Das gilt auch für alle anderen Exoten und auch für invasive Arten, die von einem ähnlichen Schicksal betroffen sind. Ein Eimer wird auch nur voll und läuft über, wenn man vergisst den Wasserhahn zu zu drehen.
Aus Tierärztlicher Sicht und Tierschutzsicht ist es sinnvoll einen praktischen Weg zu finden verwilderte Exoten und Exoten von Menschen, die ihre Haltung aufgeben müssen in Sachkundige Hände zu vermitteln. Ja, auch Tiere invasiver Arten, denn diese Tiere sind ja bereits in Deutschland vorhanden. Es gibt keinen vernünftigen Grund sie zu töten um jetzt Schmuck-, Höcker-, Moschus- und Co Schildkröte zu vermarkten. Das "Fressnapfprojekt der Reptilienauffangstation in München" oder vom "Tierschutzverein Gütersloh" sind begrüßenswerte neue Wege, die es wert sind, das weitere Kommunen sie kennen lernen, übernehmen, Fördern und weiter entwickeln!
Eine traurige Utopie:
stellen sie sich mal vor wir würden gänzlich auf Tierschutz verzichten. Wir töten einfach alle unerwünschten Tiere. Wir bräuchten keine Tierheime mehr. Wir töten alle unlieb gewordenen Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen, Vögel, Fische und natürlich die Exoten. Und verbrennen ihre Überreste. Wir bieten nur noch neue Tiere in den Geschäften an. Die kann man dann einfach nutzen bis sie überflüssig sind und dann......
Das Prinzip verfolgen offensichtlich einige Kommunen wenn es um Exoten geht und sie keine Lust haben eine Unterbringung zu Finanzieren oder sich gar andere Konsequenzen zu überlegen müssen, die womöglich die Wirtschaft einschränken.